Besondere Angebote


 

IllustrationsbildSeit dem Schuljahr 1999/2000 besteht am Alfelder Gymnasium ein bilingualer Zug (aufsteigend ab Klasse 7). Das heißt: In einer Klasse pro Jahrgang werden die Sachfächer Erdkunde (ab Klasse 7) und Biologie (ab Klasse 8) in englischer Sprache unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler der bilingualen Klassen müssen dabei in den Sachfächern den gleichen Stoff bewältigen wie die Klassen mit muttersprachlichem Erdkunde- und Biologieunterricht. Damit dies garantiert werden kann, erhalten die Schüler/innen der bilingualen Klasse pro Sachfach zusätzlich eine Stunde Unterricht. Denn es muss sichergestellt sein, dass ein Mitglied der bilingualen Klasse am Ende jedes Schuljahres in eine "normale" überwechseln kann. Wesentliches Ziel des bilingualen Unterrichts ist die Verbesserung der Sprachkompetenz durch die erhebliche Erhöhung der Zahl von Unterrichtsstunden, in denen englisch gesprochen wird. Außerdem hat sich gezeigt, dass die Motivation zum Erlernen der Fremdsprache deutlich erhöht wird. Denn die Fremdsprache ist nun nicht mehr nur ein beliebiges Unterrichtsfach unter vielen, sondern wird von den Schülerinnen und Schülern als "Transportmittel" für ganz andere Inhalte und als notwendiges Mittel der Kommunikation über Sachthemen erfahren.


IllustrationsbildSeit dem Schuljahr 2003/2004 gibt es die "Technikklasse". In dieser Klasse wird der normale Pflichtunterricht erteilt, der um den obligatorischen Projektunterricht "Technik" (2 Wochenstunden) ergänzt wird. Hier erfahren die Schüler/innen in anschaulicher Weise die Anwendungsmöglichkeiten der Mathematik und der naturwissenschaftlichen Fächer. In enger Kooperation mit dem Fachunterricht sollen in projektorientierter Arbeit bestimmte Dinge handwerklich hergestellt werden (z.B. ein Fernrohr aufbauend auf der physikalischen Unterrichtseinheit "Optik").



IllustrationsbildIm Schuljahr 2005/06 wurde erstmals eine sogenannte "Bläserklasse" eingerichtet. In dieser Klasse mit musikalischem Schwerpunkt erlernt jeder Schüler und jede Schülerin ein Blasinstrument neu. Aufgabe des Musiklehrers oder der Musiklehrerin ist es im Musikunterricht, aus den verschiedenen Instrumenten ein Klassenorchester zu bilden und so die Zusammenarbeit in einem musikalischen Ensemble zu entwickeln und zu fördern. Die 32 Instrumente für die Bläserklasse wurden vom Förderverein unserer Schule angeschafft und werden den Eltern gegen eine Leihgebühr für die Zeit des zweijährigen Bläserklassen-Durchgangs (5./6.Jahrgang) zur Verfügung gestellt. Den Instrumentalunterricht erhalten die Schülerinnen und Schüler im Anschluss von Lehrern der Musikschule im Schulgebäude. Der große Vorteil der Bläserklasse besteht darin, dass die Schülerinnen und Schüler in der Gemeinschaft ihrer Klasse an die Musik und das Instrumentalspiel herangeführt werden und spielerisch das Zusammenspiel im Klassenorchester erlernen. Wie wir aus der Erfahrung mit unserer ersten Klasse wissen, sind die Lernfortschritte der Bläserklassen enorm. Schon nach einem Jahr war die Bläserklasse in der Lage, eigene Konzerte zu gestalten und bei vielen schulischen uns außerschulischen Gelegenheiten flott aufzuspielen.

IllustrationsbildAb dem Schuljahr 2007/2008 wird das Angebot der Profilklassen um eine "Sportklasse" erweitert (Klasse 5/6). Die Begeisterung für den Sport wird in dieser Klasse groß geschrieben. So ist ein erhöhtes sportliches Leistungsniveau zu erwarten, Klassenfahrten, Wandertage u.ä. werden sportlicher Natur sein, und die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit dem Sport im Allgemeinen wird gestärkt. Der normale Stundenplan dieser Klasse wird außerdem (vom 2.Hj. der 5.Klasse bis Ende der 6.Klasse) durch eine zusätzliche Ausbildung der Kinder (2 Wochenstunden) in einer von ihnen gewählten Profilsportart (Handball, Tennis oder Fechten) ergänzt. Diese wird durch zertifizierte Vereinstrainer in enger Zusammenarbeit mit dem Sportlehrer erteilt. Erhofftes Ziel ist es, dass die Kinder an ihrer Profilsportart so viel Freude entwickeln, dass sie diese im Anschluss an die 6. Klasse im Verein fortsetzen möchten. Zur Finanzierung der Vereinstrainer (die zu stark vergünstigten Konditionen arbeiten) und anfallender Materialkosten ist ein monatlicher Unkostenbeitrag notwendig.




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