Schulen für Afghanistan |
 Das Dorf Armalek |  Menschen aus Armalek |  Die Schule im Rohbau |  Die Dorfälteren mit Dr. Rupert Neudeck |  Baufortschritte |  Letzter Arbeitstag |  Das fertige Schulgebäude |
"Alfeld-Voerde" heißt die neue Schule in Armalek im Distrikt Karok in Afghanistan, in der rund 600 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden sollen. Es waren 45 000 € notwendig, um das Schulgebäude zu erstellen - zusammengekommen sind 51 790,01€.
Die Schülerinnen und Schüler der Projektgruppe "Schulen für Afghanistan" des Alfelder Gymnasiums haben ein Jahr lang mit vielfältigen Aktionen für die Schule in Afghanistan gesammelt. Gestartet ist das Projektes mit einem Aktionstag am 10.05.2005. Ein Flohmarkt, ein Grillstand, eine Tombola und verschiedene Vorführungen lockten zahlreiche Besucher an und füllten die Spendenkasse. Beflügelt von dem Erfolg ihrer ersten Veranstaltung, organisierte die Projektgruppe ein Benefizkonzert im Jugendzentrum "Treff" sowie den Glühweinverkauf beim traditionellen Weihnachstkonzert des Gymnasiums. Den Abschluss der Aktivitäten zu Gunsten der Schule in Afghanistan bildete ein Sponsorenlauf, bei welchem allein 8 000€ in die Spendenkasse flossen. Zudem gelang es, die Carl-Benscheid-Realschule sowie die Hauptschule Lamspringe als Projektpartner zu gewinnen, so dass am Ende eine Summe von ca. 29 000€ zur Verfügung stand.
Die Schülerinnen und Schüler in Armalek sollen ihre Schule so schnell wie möglich bekommen", dachte man sich auch in Voerde am Niederrhein, wo die katholische Arbeitnehmerbewegung Voerde unter dem Motto "Voerde macht Schule" rund 22 000€ für den Bau einer Schule in Afghanistan gesammelt hatte. Der Kontakt war schnell hergestellt und man einigte sich darauf, die gesammelten Spendengelder bei einem gemeinsamen Festakt am 29.September 2006 im Alfelder Gymnasium Dr. Rupert Neudeck in Form eines symbolischen Schecks zu überreichen. Dr. Neudeck ist Vorsitzender des Vereins Grünhelme e.V., welcher humanitäre Projekte in krisengeschüttelten Regionen der Welt durchführt. So haben die Grünhelme mit Hilfe von Spendengeldern u.a. bereits 17 Schulen in abgelegenen Regionen Afghanistans gebaut.
Beindruckt von der Höhe der Spendensumme, vepflichtete sich Dr. Neudeck, die Restsumme über die für den Bau benötigten 45 000€ hinaus für die Alfeld-Voerde-Schule einzusetzen. Denkbar sind eine Videoanlage, Material für den Englischunterricht oder Computer, mit deren Hilfe die afghanischen Schülerinnen und Schüler weltweit kommunizieren könnten. Im Gegenzug äußerte Dr. Neudeck einen Wunsch: "Der Abschluss des Projekts sollte ein Anfang sein." Er regte die Kontaktaufnahme zwischen alfelder Schülerinnen und Schülern und denen aus Armalek an. Das Interesse dort an Deutschland sei sehr groß.
Schulleiter Andreas Unger lobte das Engagement der Projektgruppe "Schulen für Afghanistan". So habe er das Projekt zwar angestoßen, die Planung, Organisation und die Durchführung lag aber ausschließlich in der Hand der Schülerinnen und Schüler. |